MoTIf - ein Projekt zu finanzieller Erwachsenenbildung
Im Februar 2025 startete das Verbundprojekt „Modellierung und Transfer von Inhalts- und Qualitätskriterien für die Programmplanung in der finanziellen Bildung im Erwachsenenalter“ (MoTIf), das bis Juli 2027 laufen wird. Es beschäftigt sich mit der Programmplanung, Angebotspraxis und Qualitätssicherung finanzieller Bildung im Erwachsenenalter.
Zentrale Schwerpunkte sind dabei:
- Die Erreichung von verschiedenen Zielgruppen (v.a. unter Berücksichtigung von Heterogenitätsdimensionen), die Qualifizierung von Lehrpersonal und die (Weiter-)Entwicklung ethisch und bildungswissenschaftlich fundierter Bildungsangebote;
- die (Weiter-)Entwicklung von Inhalts- und Qualitätskriterien sowie die Reflexion bereits vorhandener Kriterien, welche als praxisnahe Leitlinien für Programmplanende, Bildungseinrichtungen sowie politische Akteur:innen dienen können.
Unter Nutzung von Erkenntnisse aus einem Vorprojekt werden hierfür qualitative und quantitative Erhebungen kombiniert, außerdem Workshops zur Erprobung und Weiterentwicklung dieser Kriterien angeboten.
In MOTiF spielen Fragen gesellschaftlicher Ungleichheit bzw. Marginalisierung und struktureller Verhältnisse in Blick auf Finanzen eine wichtige Rolle; ebenso Schnittstellen zu Grundbildung. Besonders unter diesen Perspektiven beteiligt sich das Comenius-Institut an dem Projekt.
Zum Verbund gehören weiterhin die Humboldt-Universität zu Berlin, die Justus-Liebig-Universität Gießen, die Lernende Region – Netzwerk Köln, der Brandenburgische Volkshochschulverband, die Katholische Erwachsenenbildung Rheinland-Pfalz sowie der Evangelische Erwachsenenbildung – Bundesverband. Dieser Verbund ermöglicht eine enge Verzahnung von Perspektiven aus Forschung und Praxis und verbindet Organisationen der gemeinwohlorientierten Erwachsenenbildung/Weiterbildung (EB/WB) mit zielgruppen- und sozialraumorientiert arbeitenden Partner:innen.
Das Comenius-Institut mit einer Projektstelle von 50% verantwortet v.a. zwei Arbeitspakete: Es koordiniert insbesondere die Entwicklung eines Konzeptes zum Umgang mit Open Educational Resources, eingebunden in Open Educational Practices, sowie die Auswahl von ca. 15 Falleinrichtungen der Erwachsenen- und Familienbildung zur weiteren Zusammenarbeit im Projekt. Darüber hinaus ist es an allen übrigen Prozessen beteiligt und bringt neben anderen Verbundpartner:innen immer wieder auch machtkritische und strukturelle Perspektiven sowie Anschlussstellen zum Grundbildungsdiskurs ins Spiel.
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ngen kombiniert, außerdem Workshops zur Erprobung und Weiterentwicklung dieser Kriterien angeboten. In MOTiF spielen Fragen gesellschaftlicher Ungleichheit bzw. Marginalisierung und struktureller Verhältnisse in Blick auf Finanzen eine wichtige Rolle; ebenso Schnittstellen zu Grundbildung. Besonders unter diesen Perspektiven beteiligt sich das Come
Leitlinien für Programmplanende, Bildungseinrichtungen sowie politische Akteur:innen dienen können. Unter Nutzung von Erkenntnisse aus einem Vorprojekt werden hierfür qualitative und quantitative Erhebungen kombiniert, außerdem Workshops zur Erprobung und Weiterentwicklung dieser Kriterien angeboten. In MOTiF spielen Fragen gesellschaftlicher Ungleichheit bzw. Marginalisierung und struktureller Ve
ammplanung in der finanziellen Bildung im Erwachsenenalter“ (MoTIf), das bis Juli 2027 laufen wird. Es beschäftigt sich mit der Programmplanung, Angebotspraxis und Qualitätssicherung finanzieller Bildung im Erwachsenenalter. Zentrale Schwerpunkte sind dabei: Die Erreichung von verschiedenen Zielgruppen (v.a. unter Berücks
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