Kreativer Widerstand
So gut wie immer hat die kreativ engagierte Minderheit
die Welt in einen besseren Ort verwandelt.
Martin Luther King
Geld ist elementar in unserem Alltag, ob uns das gefällt oder nicht. Das merkt man spätestens dann, wenn es mal keinen Zugriff darauf gibt. Aktuell kann ich zum Beispiel keinerlei Überweisungen von meinem Konto senden, mit einer etwas suspekten Fehlermeldung, aber die Bank weiß angeblich nicht, wo das Problem liegt. Mal sehen, was bei den kommenden Abbuchungen von Strom- oder Telefonrechnung passiert.
In solch einer Situation kann man ansatzweise nachfühlen, wie es vom EU-Sanktionsregime verfolgten Menschen gehen mag. Journalisten wie Alina Lipp, Thomas Röper und Hüseyin Doğru oder der Analyst Jacques Baud wurden ohne Anhörung oder Gerichtsverfahren praktisch zu «Geächteten» erklärt. Heute bedeutet das weitgehende Kontensperrung, Entzug der Lebensgrundlage und soziale Isolierung durch das Abschneiden von Hilfsmöglichkeiten.
Um Doğru und seine Familie mit drei Kindern trotzdem zu unterstützen, wurde nun eine Kampagne initiiert. Der neu gegründete Verein «Für Rechtsstaatlichkeit» und bekannte Persönlichkeiten aus mehreren Ländern fordern die deutsche Bundesregierung auf, die Sanktionen nicht länger umzusetzen und sich für deren sofortige Aufhebung einzusetzen. Über den Verein ist es nun offenbar möglich, den Journalisten zu unterstützen, ohne sich selbst strafbar zu machen.
Die exemplarische Bestrafung einiger, um viele zu erziehen, hat Tradition – nicht nur in China. Als Demonstration der Gewalt ist sie neben dem Betrug ein gängiges Mittel, um das ideologisch getarnte Macht-Business durchzusetzen, das sich offiziell Agenda 2030 nennt.
Nichts anderes als handfeste politische und wirtschaftliche Interessen stehen hinter dem «neu-normalen» Dauer-Ausnahmezustand, der permanenten Multikrise, die man provoziert. Die angeschlagene WHO ist ein mächtiges Werkzeug dafür, weswegen sie um jeden Preis erhalten werden soll.
Der Sachverständige in der nationalen Corona-Enquete-Kommission, Stefan Homburg, kritisiert die deutsche Bundesregierung für die Verschwendung von Unsummen an WHO und CEPI, während im Gesundheitssektor ständig der Rotstift angesetzt wird. Der Finanzwissenschaftler hat jedoch Hoffnung, dass hier irgendwann Einsicht einziehen werde.
Unter das Stichwort Gesundheit fällt auch immer mehr das Klima, beziehungsweise dessen angeblich menschengemachter Wandel, nicht zuletzt dank Ex-Bundesgesundheitsminister Lauterbach. Derweil halten es zwei «Medizinethiker» für «moralisch geboten», den Fleischkonsum durch die Verbreitung einer potenziell lebensbedrohlichen Allergie zu reduzieren. Genmanipulierte Zecken sollen diese Aufgabe des «moralischen Bioverbesserers» übernehmen.
Wie absurd die Politik der sogenannten Energiewende sein kann, kritisiert die Bürgergruppe Gegenwind ZüriOberland. Anstatt Dutzende große Windkraftanlagen zu planen, die anschließend womöglich nur neue stromintensive Rechenzentren im Kanton speisen würden, müssten die Überlegungen mit Energiesparen und Effizienzsteigerung beginnen. Datencenter im Übrigen, die im KI-Zeitalter laut einer Analyse eine neue gesellschaftliche Ordnung zeitigen werden.
Das politische Klima steigt langsam auf höhere Eskalationsstufen, so scheint es. Die kürzlichen Massendemonstrationen in Großbritannien seien ein Symptom für die politische Nervosität des Landes, meint mein Kollege Daniel Funk. Wachsendes Misstrauen gegenüber den etablierten Eliten ist derweil eine gesamteuropäische Entwicklung.
Sinnvoller (weil kreativer) «Widerstand» ist aus meiner Sicht vor allem die Nutzung von unabhängigen Wegen, «nicht mehr mitmachen», wo immer es geht. Alternativen gibt es in vielen Bereichen. Mein Problem mit der Bank reduziert sich beispielsweise durch den Einsatz von freiem, unzensierbarem Geld: Bitcoin. Wir können viel, wenn wir nur wollen.
[Titelbild: Pixabay]
Dieser Beitrag wurde mit dem Pareto-Client geschrieben und ist zuerst auf Transition News** erschienen.
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